· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Das Landratsamt hebt den angefochtenen Bescheid während des Verfahrens auf, weil es ihn für rechtswidrig hält. K erklärt die Hauptsache für erledigt; der Schriftsatz wird dem Beklagten am 5. Oktober 2026 zugestellt, ein Hinweis des Gerichts unterbleibt. Der Beklagte schweigt drei Wochen.
Nach übereinstimmender Erledigungserklärung entscheidet das Gericht über die Kosten nach billigem Ermessen und durch Beschluss.
Der Halbsatz „außer in den Fällen des § 113 Abs. 1 Satz 4“ steht nicht im Gesetz; er ist eine Ableitung der Rechtsprechung.
Schweigt der Beklagte länger als zwei Wochen, gilt die Hauptsache auch ohne seine eigene Erklärung als erledigt.
Der Kostenbeschluss nach § 161 II VwGO ist stets zu begründen, obwohl er unanfechtbar ist.
Bei der Untätigkeitsklage bleibt es beim billigen Ermessen; § 161 III VwGO gibt dem Gericht nur eine Auslegungshilfe.
Der Beschluss trägt drei Ziffern und einen Begründungssatz, der das billige Ermessen ausfüllt.
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