· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Das Landratsamt untersagt K mit Bescheid vom 6. Oktober 2026 die Nutzung seines Ladens als Wettbüro und gibt ihm zugleich auf, den 2024 errichteten Anbau zu beseitigen. Am 3. November 2026 tritt ein Bebauungsplan in Kraft, der beides zulässt. Die Kammer verhandelt am 22. April 2027 und fragt, welchen Tag sie zugrunde legt.
Welcher Zeitpunkt maßgeblich ist, sagt nicht die VwGO, sondern das materielle Recht; die Klageart liefert nur eine Faustregel.
Bei der Anfechtungsklage ist stets der Zeitpunkt der letzten Behördenentscheidung maßgeblich.
Der neue Bebauungsplan macht die Nutzungsuntersagung rechtswidrig, obwohl sie bei ihrem Erlass rechtmäßig war.
Für die Beseitigungsanordnung gilt dasselbe: Auch sie wird durch den neuen Plan rechtswidrig und ist aufzuheben.
Weil die Nutzungsuntersagung erst nachträglich rechtswidrig wurde, hebt die Kammer sie nur mit Wirkung für die Zukunft auf.
Bei Verpflichtung, Bescheidung, Leistung und Feststellung ist die letzte mündliche Verhandlung maßgeblich, bei der Fortsetzungsfeststellung die Erledigung.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im weiterlesen.
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