Was das Gericht nicht nachprüfen darf

· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

An einem Sitzungstag liegen zwei Sachen an. K1 ist in einer berufsbezogenen Prüfung mit 3,5 Punkten bewertet worden; er hält eine Aufgabe für unlösbar und klagt auf Neubewertung. K2 ist eine Erlaubnis versagt worden, weil er „unzuverlässig“ sei. Beide Begriffe stehen im Tatbestand der jeweiligen Norm.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Unbestimmte Rechtsbegriffe auf der Tatbestandsseite sind im Grundsatz vollständig gerichtlich überprüfbar.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Grundlage der zurückgenommenen Kontrolle ist § 114 S. 1 VwGO; er gilt für Tatbestand und Rechtsfolge gleichermaßen.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Prüfungsentscheidung gegenüber K1 gehört zu den anerkannten Fallgruppen; überprüft wird sie nur eingeschränkt.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Auch die Unzuverlässigkeit des K2 ist eine solche Fallgruppe, weil sie eine Prognose über künftiges Verhalten verlangt.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Hat die Prüfungsbehörde ihren Spielraum fehlerhaft ausgefüllt, ist die Sache nicht spruchreif — es ergeht ein Bescheidungsurteil.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

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