Verpflichtet, nicht verurteilt

· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Drei Verfahren. K hat eine Baugenehmigung beantragt; das Landratsamt lehnt mit Bescheid vom 4. Mai 2026 ab, K klagt auf Erteilung. C hat einen Vorbescheid beantragt; die Behörde hat seit acht Monaten nicht entschieden, ein Ablehnungsbescheid liegt nicht vor. D verlangt von der Gemeinde, eine Äußerung auf deren Internetseite zu unterlassen.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Verpflichtungstenor beginnt mit der Aufhebung des Ablehnungsbescheids; ohne sie stünde die Ablehnung dem Ausspruch entgegen.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Im Verfahren des C entfällt der Zusatz „unter Aufhebung des Bescheids …“, und der Verpflichtungsausspruch beginnt unmittelbar mit dem Beklagten.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Gegen die Gemeinde lautet Ziffer I: „Die Beklagte wird verpflichtet, die Äußerung … zu unterlassen.“

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ist die Sache nicht spruchreif, ergeht der Bescheidungsausspruch — und die Wendung des Gesetzes wird wörtlich übernommen.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Bescheidungsausspruch ist ein voller Erfolg; eine Auffangziffer und eine Kostenquote braucht er nicht.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Steht fest, dass die Erlaubnis zu erteilen ist, dürfen Nebenbestimmungen im Tenor vorbehalten werden.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im weiterlesen.

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