· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Aus der Akte des K: Anhörung, Äußerung des K, Bescheid des Landratsamts vom 4. Mai 2026 mit Begründung, Klageerhebung, Klageabweisungsantrag des Beklagten, ein Beiladungsbeschluss, ein Augenschein. Dazu ein interner Vermerk des Sachbearbeiters, er halte die Rechtslage für zweifelhaft und empfehle eine Rücksprache. Der Referendar schreibt den Tatbestand.
§ 117 III 1 VwGO verlangt die Darstellung „gedrängt“ und „unter Hervorhebung der gestellten Anträge“.
Der Einleitungssatz des Tatbestands steht im Präsens und sagt in einem einzigen Satz, worum gestritten wird.
Das Vorbringen des Klägers wird im Indikativ wiedergegeben, weil der Tatbestand Tatsachen enthält.
Der Klageantrag wird abgesetzt und wörtlich wiedergegeben, in einem eigenen Absatz nach dem Satz „Der Kläger beantragt,“.
Der interne Vermerk gehört in den Tatbestand, weil er zum Gang des Verwaltungsverfahrens gehört.
Die Bezugnahme am Ende des Tatbestands ersetzt Einzelheiten — nicht aber das, was die Entscheidungsgründe später tragen.
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