Ein Monat, zwei Rechtsbehelfe, ein Feiertag

· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Kammer weist die Klage des K durch Gerichtsbescheid ab und lässt die Berufung nicht zu. Der Gerichtsbescheid wird dem Bevollmächtigten V am Dienstag, dem 14. April 2026, zugestellt. V will die Sache vor den Verwaltungsgerichtshof bringen, hält aber auch eine mündliche Verhandlung vor der Kammer für nützlich, und fragt nach Frist und Weg.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Alle Rechtsbehelfe gegen den Gerichtsbescheid laufen einen Monat, und die Frist beginnt mit der Zustellung.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Frist begann mit dem Mittwoch, dem 15. April 2026, weil der Tag der Zustellung nicht mitgerechnet wird.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Weil die Zustellung auf den 14. April 2026 fiel, endete die Monatsfrist mit Ablauf des Donnerstags, des 14. Mai 2026.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    V muss sich entscheiden: Zulassung der Berufung oder mündliche Verhandlung — beides zugleich sieht das Gesetz nicht vor.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Hätte die Kammer die Berufung zugelassen, könnte V gleichwohl noch mündliche Verhandlung beantragen.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Gegen den Gerichtsbescheid ist die Beschwerde nach § 146 I VwGO nicht statthaft; die Vorschrift nimmt ihn ausdrücklich aus.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im weiterlesen.

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