Die Kletterhalle ohne Kündigung

Sachenrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

S nimmt bei der Bank R 400.000 € auf und bestellt ihr dafür eine Buchgrundschuld an ihrem Hallengrundstück. Der Sicherungsvertrag nennt als Zweck das Darlehen und schweigt zur Fälligkeit der Grundschuld. Am 20. Juli kündigt R das Darlehen und verlangt Duldung der Zwangsvollstreckung; die Grundschuld hat sie nicht gekündigt.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Grundschuld wäre auch dann wirksam entstanden, wenn R keinen Euro ausgezahlt hätte (§ 1191 I BGB).

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Anspruch der Bank R richtet sich auf Duldung der Zwangsvollstreckung, nicht auf Zahlung (§§ 1192 I, 1147 BGB).

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Grundschuld wird dadurch fällig, dass die Bank R am 20. Juli das Darlehen gekündigt hat (§ 1193 I BGB).

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Bank R hätte die Sechsmonatsfrist im Sicherungsvertrag wirksam abbedingen können (§ 1193 II BGB).

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Hätte sich S notariell der sofortigen Zwangsvollstreckung unterworfen, wehrte sie die fehlende Fälligkeit mit § 767 ZPO ab.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der persönliche Anspruch der Bank R aus § 488 I 2 BGB ist dagegen sofort durchsetzbar.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Sachenrecht weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema