Der Barockschrank und der Vorbehalt

Sachenrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

M hat auf einem Nachlassverkauf einen Barockschrank gekauft und hält sich gutgläubig für den Eigentümer; der Schrank war R gestohlen worden. M lässt den zerfressenen Sockel für 2.800 € statisch sichern — sonst wäre der Schrank zusammengefallen — und die Intarsien für 4.100 € ergänzen; allein dadurch steigt der Wert um 5.000 €. R verlangt den Schrank heraus; zahlen will sie nichts.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    M kann 6.900 € verlangen — 2.800 € nach § 994 I 1 BGB und 4.100 € nach § 996 BGB.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    M kann den Ersatzanspruch schon geltend machen, bevor R den Barockschrank wiedererlangt oder genehmigt hat.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Gibt M den Schrank kommentarlos heraus, gilt die Genehmigung der Verwendungen nach § 1001 S. 3 BGB als erteilt.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Nach der Herausgabe erlischt der Anspruch mit Ablauf eines Monats, wenn M ihn nicht gerichtlich geltend macht.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Hätte R selbst M den Schrank aufgrund einer später gescheiterten Leihe überlassen, bekäme M dieselben 6.900 €.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Im Dreipersonenverhältnis, in dem der Besitzer von einem Dritten erwirbt, bleibt es beim ungekürzten Anspruch.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Sachenrecht weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema