Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Herta Sommerfeld stirbt am 6. Januar 2026 und setzt ihre Tochter Marlene handschriftlich zur Alleinerbin ein; der Sohn Konrad ist enterbt und verlangt 34.000 € Pflichtteil bei einem von ihm angenommenen Nachlasswert von 136.000 €. Marlene meint, das Ölbild sei nur 4.000 € und nicht 22.000 € wert, und beruft sich darauf, die Mutter habe Konrad 2019 zur Praxisgründung 30.000 € mit ausdrücklicher Anrechnungsbestimmung zugewendet. Über den Wert des Bildes hat die Kammer ein Sachverständigengutachten eingeholt. Du sortierst den Stoff in den Tatbestand.
Der Tod am 6. Januar 2026, das handschriftliche Testament und die Alleinerbenstellung Marlenes gehören unstreitig und im Indikativ in die Geschichtserzählung.
Konrads Behauptung, das Ölbild sei 22.000 € wert, schreibst du im Indikativ in die Geschichtserzählung.
Die Anträge beider Parteien stehen hervorgehoben zwischen Kläger- und Beklagtenvortrag.
Marlenes Behauptung, die Mutter habe bei der Zuwendung der 30.000 € die Anrechnung bestimmt, ist bloße Rechtsansicht und im Tatbestand wegzulassen.
Beweisbeschluss, eingeholtes Sachverständigengutachten und Beweisaufnahmetermin gehören ans Ende des Tatbestands in die Prozessgeschichte.
Für die Klage über 34.000 € ist sachlich das Amtsgericht zuständig.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.