Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen
Nach dem Tod ihres Vaters ist Ingrid durch ein Testament enterbt worden und fordert nun von ihrem Bruder Auskunft über den Nachlass sowie ihren gerechten Anteil. Da der Bruder schweigt, muss der Anspruch gerichtlich durchgesetzt werden.
Der durch Testament enterbten Tochter Ingrid steht kraft Gesetzes ein schuldrechtlicher Anspruch auf den Pflichtteil in Geld gemäß § 2303 Abs. 1 BGB zu.
Um den unbekannten Nachlasswert zu ermitteln, ist die Erhebung einer unbeschränkten Leistungsklage von Anfang an der richtige Weg.
Ingrid kann verlangen, dass das Nachlassverzeichnis von einem Notar aufgenommen wird (§ 2314 Abs. 1 S. 3 BGB).
Ein Anspruch auf Vorlage von Belegen zu jedem einzelnen Nachlassgegenstand ist im Gesetz grundsätzlich direkt vorgesehen.
Die Verjährung des Zahlungsanspruchs wird bereits durch die Erhebung der ersten Stufe (Auskunft) gehemmt.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.
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