Das Vermächtnis der Nachbarin

Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Ottilie soll nach dem Tod ihres Nachbarn Erwin ein Geldvermächtnis von 9.500 € erhalten. Da die Alleinerbin Beate nicht zahlt, plant Ottilie eine Klage vor Gericht.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für die Klage ist sachlich das Amtsgericht zuständig, da der Streitwert von 9.500 € die Grenze des § 23 Nr. 1 GVG (10.000 €) nicht übersteigt.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Erbrechtliche Streitigkeiten werden unabhängig vom Streitwert grundsätzlich immer den Landgerichten zugewiesen.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für die örtliche Zuständigkeit kommt neben dem Wohnsitzgericht der Beklagten auch der besondere Gerichtsstand der Erbschaft nach § 27 ZPO in Betracht.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die geforderten Zinsen als Nebenforderung erhöhen den Streitwert von 9.500 € für die Gerichtsgebühren maßgeblich.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Im Tenor des Urteils ist wegen möglicher Zinsschwankungen stets ein fester Prozentsatz statt der dynamischen Formel anzugeben.

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