Der Aufbau
- Einordnung — kein gesetzlicher Vertragstyp
- Eingeordnet wird nach der geschuldeten Leistung, nicht nach dem wirtschaftlichen Zweck
- Drei Personen, zwei Verträge
- Kaufvertrag zwischen Lieferant und Leasinggeber, § 433 BGB
- Der Leasingnehmer ist daran nicht beteiligt
- Ein Vertrag zugunsten Dritter (§ 328 I BGB) liegt nicht vor, sonst bedürfte es der Abtretung nicht
- Leasingvertrag zwischen Leasinggeber und Leasingnehmer, § 535 BGB
- Aus ihm folgt der Anspruch auf Überlassung und Erhaltung (§ 535 I 1, 2 BGB)
- Aus ihm folgt die Ratenpflicht (§ 535 II BGB)
- dass der Leasingnehmer Sache und Lieferanten selbst ausgesucht hat, ändert an der Parteistellung nichts
- Amortisationsabreden
- Sie verteilen das Risiko, dass der Leasinggeber am Ende nicht auf Anschaffungspreis und Zinsen kommt
- Sie sind keine Gewährleistungsabreden
- Der Leasingnehmer steht nicht für einen Zustand der Sache ein, sondern dafür, dass die Rechnung aufgeht
- Inhaltskontrolle der Amortisationsklausel
- Sie legt den Umfang der Hauptleistung fest
- Deshalb unterliegt sie nach § 307 III 1 BGB keiner Angemessenheitskontrolle
- Wohl aber unterliegt sie über § 307 III 2 in Verbindung mit § 307 I 2 BGB der Transparenzkontrolle
- Der Restwert ist zu beziffern
- Das Verwertungsverfahren ist zu benennen
- Die Abrechnung ist offenzulegen
- wer ein Risiko übernommen hat, kann sich auf seinen Eintritt nicht über § 313 I BGB berufen
- Die Vorschrift verlangt die Abwägung „insbesondere der vertraglichen oder gesetzlichen Risikoverteilung“