Wer beitreibt, entscheidet über das Gericht

· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Drei Beitreibungen. Ein Zwangsgeld von 3 000 Euro aus einer sicherheitsrechtlichen Anordnung des Landratsamts L wird vom Finanzamt beigetrieben; P rügt, die Mahnung habe gefehlt. Die Gemeinde G pfändet zur Beitreibung eines eigenen Zwangsgeldes selbst ein Bankguthaben beim Drittschuldner D. In einem dritten Fall pfändet ein Gerichtsvollzieher im Auftrag der G. Daneben will P im Eilverfahren gegen die Androhung vorgehen.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Obwohl das Finanzamt beitreibt, entscheidet über die Rüge des P nicht das Finanzgericht.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Über die Pfändung, die G selbst vorgenommen hat, entscheidet das Amtsgericht, weil das Achte Buch der Zivilprozessordnung gilt.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Pfändet dagegen ein Gerichtsvollzieher, gilt für den Rechtsbehelf die Zivilprozessordnung.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Auch sonstige juristische Personen des öffentlichen Rechts dürfen wie die Gemeinden selbst pfänden.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Rügt P die Unbestimmtheit der Zwangsgeldandrohung, ändert die Wahl des Vollstreckungsorgans daran nichts.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Im Eilverfahren gegen die Androhung beträgt der Streitwert 1 500 Euro — und diese Halbierung steht in keinem Gesetz.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema