· Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Die Vollstreckungsakte des Landratsamts L gegen P enthält sechs Blätter. Blatt 1: Beseitigungsanordnung vom 8. Februar 2027, zugestellt am 11. Februar 2027, richtig belehrt, nicht angefochten. Blatt 2: gesondert ergangene Zwangsgeldandrohung über 3 000 Euro, zugestellt mit Postzustellungsurkunde am Freitag, dem 1. Oktober 2027, Erfüllungsfrist bis 30. November 2027. Blatt 3: Schreiben vom 3. Dezember 2027, das Zwangsgeld sei fällig. Blatt 4: Mahnung. Blatt 5: Beitreibungsvermerk. Blatt 6: Kostenbescheid über 285 Euro.
Blatt 2 ist ein Verwaltungsakt — und die Vorschrift, die das sagt, steht nicht bei den Androhungsvorschriften.
Gegen Blatt 2 ist Widerspruch einzulegen, weil das Vollstreckungsverfahren ein eigenes Vorverfahren kennt.
Die Klage gegen Blatt 2 musste bis zum Ablauf des Montags, des 1. November 2027, bei Gericht eingegangen sein.
Blatt 3 ist kein Verwaltungsakt, und das folgt nicht aus seiner Formulierung, sondern aus der Konstruktion der Androhung.
Weil Blatt 1 unanfechtbar geworden und Blatt 2 gesondert ergangen ist, ist der Prüfungsstoff gegen die Androhung beschnitten.
Gegen Blatt 6 kann P nichts mehr sagen, weil die Kosten nur die Folge einer bestandskräftigen Vollstreckung sind.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.