Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
G hat binnen zweier Jahre zum dritten Mal gegen dieselbe Vorschrift verstoßen. Das Landratsamt L hat genug und will ohne Beanstandung sogleich an Stelle der Gemeinde handeln. Vier weitere Gemeinden des Landkreises haben in derselben Sache gleichlautende Beschlüsse gefasst; L greift nur G heraus. Ein dritter Beschluss der G ist nur in einer von sieben Bestimmungen rechtswidrig; die übrigen tragen sich allein.
Weil G zum dritten Mal verstößt, ist das Auswahlermessen auf null reduziert und L darf die Stufe der Beanstandung überspringen.
Wie genau die Auswahl zu begründen ist, richtet sich nach der Eingriffstiefe — und den Maßstab dafür liefert der erste Artikel des Abschnitts.
Beim nur teilweise rechtswidrigen Beschluss ist die Änderung zu verlangen, und der Tenor sagt „soweit“.
Dass L nur gegen G und nicht gegen die vier anderen Gemeinden vorgeht, macht den Bescheid wegen Art. 3 I GG rechtswidrig.
L darf auch gar nichts tun, obwohl der Beschluss rechtswidrig ist; rechtswidrig wird erst das Übersehen dieses Ermessens.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
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