Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 7 Aussagen zu beurteilen
Kanzlei in Coburg. Der Anlagenführer Severin Kaltenbrunner fordert von der Itzgrund Metall GmbH 12.600,00 EUR rückständige Vergütung aus sieben Monaten. Lohnabrechnungen und Arbeitsvertrag liegen im Original vor, die Arbeitgeberin schweigt seit April 2026. Der Mandant will den Titel so schnell wie möglich; Bearbeitungstag ist Montag, der 14. September 2026.
Weil alle anspruchsbegründenden Tatsachen urkundlich belegt sind, ist der Urkundenprozess vor dem Arbeitsgericht der schnellste Weg zum Vorbehaltsurteil.
Der Verzicht auf den Urkundenprozess kostet hier weniger, als er auf den ersten Blick scheint — weil eine andere Vorschrift dem Verfahren einen Anfang verschafft, den der Zivilprozess so nicht kennt.
Die Klage geht hier ohne Vorschuss hinaus, und deshalb entschärft sich zugleich die Frage, ob die Zustellung „demnächst“ erfolgt.
Zahlt die Arbeitgeberin in der Güteverhandlung und wird die Klage zurückgenommen, ermäßigt sich die Gerichtsgebühr nach Nummer 8211 Nummer 1 KV GKG von 2,0 auf 0,4.
Der Antrag nach § 269 Abs. 3 Satz 3 ZPO lohnt sich hier auch dann nicht, wenn er durchgeht.
Zitiert wird der Kostenausschluss aus § 12a Abs. 1 Satz 4 ArbGG, und der Hinweis darauf ist nach § 12a Abs. 2 ArbGG mit der ersten Rechnung geschuldet.
Endet die Sache in der Güteverhandlung durch Vergleich, ist das für den Mandanten gebührenrechtlich der beste Ausgang — und der Grund steht nicht bei den Gebührennummern, sondern davor.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
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