Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Der Widerspruchsbescheid zur Sanierungsanordnung gegen E lautet: „Die Maßnahme ist angemessen. Das Interesse der Allgemeinheit an der Gefahrenabwehr überwiegt stets das private Interesse des Störers. Die Zustandshaftung kennt keine Grenzen. Art. 14 GG ist nicht betroffen, weil das Eigentum nicht entzogen wird. Auf die Kostenhöhe kommt es nicht an.“
Der zweite Satz ist der erste Fehler: Ein Satz, der ein Ergebnis für „stets“ behauptet, ersetzt die Abwägung, statt sie zu führen.
Der dritte Satz trifft zu: Die Zustandshaftung des Art. 9 II 1 LStVG knüpft allein an die tatsächliche Gewalt an und kennt deshalb keine Obergrenze.
Der vierte Satz verwechselt Schutzbereich und Enteignung: Art. 14 I 1 GG ist auch bei bloßen Nutzungs- und Kostenlasten betroffen.
Der fünfte Satz ist richtig, soweit er die Kostenhöhe als Ermessensgesichtspunkt einordnet, den das Gericht nur eingeschränkt prüft.
Dem Bescheid fehlt außerdem der Anschluss an den Normwortlaut; ohne ihn bleibt offen, an welchem Maßstab gemessen wurde.
So sieht der Absatz aus, wenn er trägt: zwei Gewichtungen, ein Vergleich, ein Satz mit dem Gesetzeswortlaut.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.