Leibrente & Wertgesicherte Reallast

Kautelarrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Erika Wolf (68) überträgt ihr Mietshaus an ihre Tochter. Sie möchte keine Verwaltungslast mehr tragen, sondern stattdessen eine feste, wertgesicherte monatliche Zahlung von 1.500 € auf Lebenszeit zur Absicherung.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für eine lebenslange, wertgesicherte Geldrente ohne Vermietungsrisiko des Übergebers eignet sich die schuldrechtliche Leibrente nach § 759 BGB in Kombination mit einer Wertsicherungsklausel.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die dingliche Absicherung der Leibrentenzahlung erfolgt im Grundbuch standardmäßig durch die Eintragung eines Nießbrauchs nach § 1030 BGB.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Das schuldrechtliche Leibrentenversprechen bedarf nach § 761 Satz 1 BGB grundsätzlich der Schriftform, welche hier jedoch durch die ohnehin erforderliche formgerechte Beurkundung des Grundstücksübergabevertrags nach § 311b Abs. 1 S. 1 BGB gewahrt wird.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die dingliche Reallast gemäß § 1105 Abs. 1 BGB entsteht kraft Gesetzes allein durch den Tod der Berechtigten, ohne dass es einer Eintragung im Grundbuch bedarf.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Zur Vermeidung aufwendiger Leistungsklagen kann sich die Tochter in der Notarurkunde wegen der Rentenzahlungen direkt der sofortigen Zwangsvollstreckung in ihr gesamtes Vermögen nach § 794 Abs. 1 Nr. 5 ZPO unterwerfen.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Kautelarrecht weiterlesen.

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