Leibrente vs. dauernde Last

Kautelarrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Parteien wollen im Übergabevertrag vereinbaren, dass sich die Versorgungsleistungen flexibel an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Übernehmers und den Bedarf der Übergeberin anpassen. Gegenstand der Übergabe ist der landwirtschaftliche Hof der Übergeberin einschließlich der dazugehörigen Grundstücke; die Versorgungsleistungen sollen zudem als Reallast im Grundbuch eingetragen werden.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Bei einer klassischen Leibrente nach § 759 BGB ist die Höhe der wiederkehrenden Zahlungen grundsätzlich starr und betragsfest vereinbart.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Eine dauernde Last zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Höhe veränderlich ist und sich nach dem Bedarf des Berechtigten sowie der Leistungsfähigkeit des Verpflichteten richtet.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für die nachträgliche Anpassung einer dauernden Last kann als Maßstab analog § 323 ZPO bei wesentlicher Veränderung der Verhältnisse herangezogen werden.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Vereinbarung einer dauernden Last bedarf keiner besonderen Form, solange sie mündlich getroffen wird, um den Vertrag flexibel zu halten.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für die dingliche Sicherung der dauernden Last mittels Reallast (§ 1105 BGB) ist es unerheblich, wie unbestimmt die Anpassungsklausel formuliert ist.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Kautelarrecht weiterlesen.

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