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Öffentliches Recht I · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

A gibt einen Antrag zur Niederschrift; der Sachbearbeiter hält ihn für offensichtlich unbegründet und will ihn nicht entgegennehmen. In demselben Termin bezeichnet A aus Unkenntnis das falsche Grundstück. Später beantragt A die Vernehmung eines Zeugen und verlangt über seinen Bevollmächtigten, ihm die Akte in die Kanzlei zu übersenden.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Einen offensichtlich unbegründeten Antrag darf die Behörde zurückweisen, ohne ihn entgegenzunehmen.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Behörde soll A anregen, die aus Unkenntnis falsch bezeichnete Angabe zu berichtigen, statt sie ihm später vorzuhalten.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Bevor sie A die Unvollständigkeit seiner Unterlagen entgegenhält, muss sie ihm gesagt haben, welche sie braucht.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Behörde darf den Beweisantrag des A ablehnen, muss die Ablehnung aber tragen können; an Beweisanträge ist sie nicht gebunden.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    A kann nicht gezwungen werden, persönlich zu erscheinen oder auszusagen, solange keine Rechtsvorschrift das vorsieht.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Als Rechtsanwalt hat der Bevollmächtigte Anspruch darauf, dass ihm die Akte in die Kanzlei übersandt wird.

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