Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Bearbeitungstag ist Montag, der 22. Juni 2026. Die Pröllhuber Fördertechnik GmbH in Deggendorf klagt gegen die Vilsheimer Kiesbau GmbH auf 24.900,00 EUR Werklohn; die Klageschrift ist am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, per beA beim Landgericht Landshut eingegangen. Der Vorschuss ist angefordert, aber nicht gezahlt. Die Mandantin fragt, ob sie einen zweiten, noch laufenden Auftrag stoppen soll.
Erhoben ist die Klage seit dem Eingang am 18. Juni 2026; von diesem Tag an ist die Sache rechtshängig.
Die Kanzlei kann die Zustellung nicht selbst betreiben; beschleunigen kann sie sie nur, indem sie den angeforderten Vorschuss sofort zahlt.
Wird der Antrag erst nach der Zustellung erhöht, sperrt das Gesetz bis zur Zahlung des weiteren Vorschusses jede gerichtliche Handlung, nicht nur die Zustellung.
Der Vorschuss, dessen Anforderung in der Akte liegt, beträgt 1.306,50 EUR — das Dreifache der einfachen Gerichtsgebühr.
Der Unterschied zwischen Anhängigkeit und Rechtshängigkeit ist Rechtslage und wandert deshalb in alle drei Texte.
Ob der zweite Auftrag weitergeführt wird, entscheidet kein Schriftsatz; die Frage gehört mit einer Frist in den Brief.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
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