Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
K klagt vor dem Landgericht gegen den Landkreis L auf 24.500,00 EUR aus einem Vertrag über Verkehrserziehungskurse. Die Kammer hält ihn für öffentlich-rechtlich und verweist durch Beschluss vom 8. September 2026 an das Verwaltungsgericht; zugestellt wird er beiden Parteien am Freitag, dem 11. September 2026. Niemand legt ein Rechtsmittel ein. Die Akten gehen dort am 8. Oktober 2026 ein.
Das Verwaltungsgericht ist an den Beschluss gebunden, prüft aber seine eigene örtliche Zuständigkeit weiterhin selbst.
Mit dem Erlass des Beschlusses am 8. September 2026 endete die Zuständigkeit der Kammer; von diesem Tag an war die Sache beim Verwaltungsgericht anhängig.
Zwischen dem Eintritt der Rechtskraft und der Anhängigkeit beim Verwaltungsgericht liegen hier dreizehn Tage.
In diesen dreizehn Tagen könnte K dieselbe Klage beim Verwaltungsgericht wirksam neu erheben, weil die Sache dort noch nicht anhängig ist.
Die Mehrkosten des falschen Wegs trägt K auch dann, wenn sie vor dem Verwaltungsgericht in vollem Umfang gewinnt.
Diese Kostenlast ist eine Besonderheit des Rechtswegwechsels; bei der Verweisung innerhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit trägt die Mehrkosten die unterliegende Partei.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.