Der halbe Hinweis

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Vor dem Amtsgericht Ansbach verlangt K von B, der in Bayreuth wohnt, 8.900,00 EUR Restwerklohn nebst 1.400,00 EUR vorgerichtlicher Anwaltskosten und Zinsen. In der Ladung heißt es: „Das Gericht weist darauf hin, dass es örtlich unzuständig sein dürfte.“ Im Termin am Dienstag, dem 21. April 2026, beantragt B Klageabweisung und verhandelt zur Sache, ohne zu rügen.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Trotz der zusammen 10.300,00 EUR bleibt es beim Amtsgericht — und nur deshalb stellt sich die Frage nach dem Hinweis.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Hinweis ist in § 504 Abs. 1 ZPO geregelt, die Folge seines Fehlens in § 39 Abs. 1 ZPO — beide Fundstellen sind richtig zitiert.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Hinweis in der Ladung genügt nicht; die Zuständigkeit des Amtsgerichts Ansbach ist nicht begründet worden.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Das Amtsgericht Ansbach bleibt damit unzuständig und kann den Rechtsstreit nur auf Antrag abgeben.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Mit vollständigem Hinweis wäre die Zuständigkeit schon dadurch begründet worden, dass B schriftsätzlich Klageabweisung beantragt hat.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema