Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 7 Aussagen zu beurteilen
Kanzlei in Nürnberg, Donnerstag, der 24. September 2026. Die Pegnitz Anlagenbau GmbH will gegen einen Zulieferer 320.000,00 EUR aus einem gescheiterten Rahmenvertrag einklagen. Der Vorstand fragt vor der Freigabe, welcher Posten der größere ist: das Gericht oder die beiden Anwälte — und wie sich die Zahl ändert, wenn man den Zinsanteil mit einklagt.
Bei diesem Streitwert ist die einfache Anwaltsgebühr noch höher als die einfache Gerichtsgebühr, und zwar um 34,00 EUR.
Beide Vorschriften heißen amtlich „Wertgebühren aus der Staatskasse“, und der Mindestbetrag steht in § 34 Abs. 1 Satz 4 GKG.
Bei 500.000,00 EUR ist das Verhältnis umgekehrt, und der Grund dafür steht in der letzten Zeile beider Staffeln.
Die Kreuzung der beiden Tafeln liegt zwischen 50 000 und 200 000 Euro; darüber ist die Gerichtsgebühr die höhere.
Stellt man drei Gerichtsgebühren gegen zweieinhalb Anwaltsgebühren, kippt das Verhältnis schon bei 170 001 Euro.
Bei einem Gesamtrisiko in dieser Größenordnung fällt ein einziger Euro mehr Streitwert nicht mehr ins Gewicht.
Die Schwelle und die beiden Gesamtsummen gehören in den Brief; in die Klageschrift gehört von alldem nur der Wert selbst.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
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