Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Kanzlei in Bamberg, Dienstag, der 22. September 2026. Für die Steigerwald Agrartechnik GmbH ist ein Anspruch über 72.000,00 EUR acht Monate lang außergerichtlich verfolgt worden; die Kanzlei hat eine 1,8-Geschäftsgebühr berechnet, der Mandant hat sie bezahlt. Jetzt wird Klage erhoben. Der Referendar meldet beide Gebühren ungekürzt an.
Angerechnet wird hier nicht die Hälfte der Geschäftsgebühr, sondern weniger — und die Grenze steht im selben Satz.
Die 0,75 ist nur eine Klarstellung für Betragsrahmengebühren; bei Wertgebühren bleibt es immer bei der Hälfte.
Die Kanzlei darf von ihrer Mandantin für beide Gebühren zusammen höchstens 3.656,60 EUR netto fordern.
Der Gegner kann sich nach § 15a Abs. 2 RVG auf die Anrechnung berufen, wenn eine von drei Voraussetzungen vorliegt.
Solange die Geschäftsgebühr weder erfüllt noch tituliert ist, setzt der Rechtspfleger die volle 1,3-Verfahrensgebühr fest.
Ob die dritte Variante schon greift, wenn die Geschäftsgebühr als Nebenforderung mitverfolgt wird, ist die eigentliche Streitfrage dieses Falls.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.