Reichweite des Taschengeldparagraphen (§ 110 BGB)

BGB AT · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

O ist 15. Von einem Geldgeschenk ihrer Patin, das für den Führerschein bestimmt war, kauft sie bei H ein gebrauchtes Klavier für 2.600 €, zahlt bar und lässt es liefern. Ihre Eltern verweigern die Genehmigung.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Kaufvertrag verpflichtet O zur Zahlung und ist deshalb nicht lediglich rechtlich vorteilhaft (§§ 107, 433 II BGB).

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ohne Einwilligung war der Kaufvertrag schwebend unwirksam und ist mit der Verweigerung endgültig unwirksam (§§ 108 I, 184 I BGB).

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    § 110 BGB macht den Kauf wirksam, weil O den vollen Preis sofort und bar bezahlt hat.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Übereignung des Klaviers an O ist ohne Einwilligung wirksam; O ist Eigentümerin geworden (§§ 107, 929 S. 1 BGB).

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Auch die Übergabe der Scheine hat H das Eigentum daran verschafft (§§ 107, 929 S. 1 BGB).

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Os Alleineigentum bleibt erhalten, wenn ihre Scheine mit dem Geld der Ladenkasse untrennbar vermischt werden (§§ 948 I, 947 I BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im BGB AT weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

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