Reichweite der Ermächtigung zur Erwerbstätigkeit (§ 113 I 1 BGB)

BGB AT · Allgemeiner Teil · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

C ist 17. Mit ausdrücklicher Zustimmung ihrer Eltern tritt sie eine Stelle in einer Gärtnerei an und unterschreibt den Arbeitsvertrag selbst. Nach fünf Monaten kündigt sie selbst; vom ersten, voll ausgezahlten Lohn hat sie ohne Rücksprache ein Moped für 1.200 € bar bezahlt.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Zustimmung der Eltern macht C für die Eingehung und die Aufhebung des Arbeitsverhältnisses unbeschränkt geschäftsfähig (§§ 113 I 1, 106 BGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    C muss ihrer Kündigung die Einwilligung ihrer Eltern in schriftlicher Form beifügen (§ 111 S. 2 BGB).

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für die Ermächtigung nach § 113 BGB braucht es zusätzlich die Genehmigung des Familiengerichts.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Kauf des Mopeds fällt nicht mehr in den Kreis des § 113 I 1 BGB.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    § 110 BGB deckt den Kauf, obwohl C den Lohn selbst verdient und nicht überlassen bekommen hat (§ 113 I 1 BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im BGB AT · Allgemeiner Teil weiterlesen.

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