Gestalten, dulden, erklären

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

K und B haben am 14. Januar 2026 einen notariellen Kaufvertrag über ein Grundstück geschlossen. B verweigert die Auflassung, solange K den Restkaufpreis von 42.000,00 EUR nicht zahlt, und erhebt die Einrede. K klagt auf Auflassung und Eintragungsbewilligung und daneben darauf, dass B das Betreten des Grundstücks zur Vermessung duldet.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Verurteilung zur Abgabe einer Willenserklärung wird nicht vollstreckt; das Gesetz fingiert die Erklärung.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Wegen der Kosten wird das Urteil gleichwohl für vorläufig vollstreckbar erklärt, obwohl die Willenserklärung selbst nicht vorläufig vollstreckbar sein kann.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ist die Willenserklärung von einer Gegenleistung abhängig, tritt die Fiktion nicht schon mit Rechtskraft ein.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ob der Nachweis der Befriedigung oder des Annahmeverzugs nötig ist, hängt davon ab, ob die Leistung des Gläubigers in einer Willenserklärung besteht.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Beim Duldungsanspruch wird die Androhung der Ordnungsmittel zweckmäßig schon in das Urteil aufgenommen.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ein Gestaltungstenor wird für vorläufig vollstreckbar erklärt, damit die Gestaltung sofort eintritt.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

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