Strafrecht VII · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
A fährt am 7. Juni 2026 ab 1 Uhr mit einer Blutalkoholkonzentration von 1,9 Promille durch ein Wohngebiet. Um 1:20 Uhr lenkt er den Wagen gezielt auf den Fußgänger V zu; V wird erfasst und bricht sich das Bein. A fährt weiter. Um 1:40 Uhr rammt er absichtlich den entgegenkommenden Wagen des Y; Y erleidet ein Schleudertrauma, der Schaden beträgt 9.000 Euro.
Die Klammerwirkung verlangt zweierlei, und die zweite Voraussetzung ist keine Feststellung, sondern eine Abwägung.
An der Teilidentität fehlt es hier schon deshalb, weil beide Angriffe nur zeitlich in die Trunkenheitsfahrt fielen.
Die Klammer zerreißt gleichwohl, und der Grund dafür steht nicht in der Akte, sondern in den drei Strafdrohungen.
Zerreißt die Klammer, verschwindet die Trunkenheitsfahrt nicht aus dem Schuldspruch — sie wird aufgeteilt.
Über die zwanzig Minuten hinweg trägt jedenfalls die natürliche Handlungseinheit eine einzige Tat, weil A durchgehend am Steuer saß.
Ausgeschrieben fasst der Tenor zwei Taten in einer einzigen Wendung zusammen, und die Trunkenheitsfahrt steht darin nur einmal.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Strafrecht VII weiterlesen.
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