Die Forderung, die es nicht mehr gab

Schuldrecht BT · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

D hat gegen einen Bauträger eine Werklohnforderung über 30.000 €. Am 12. August 2026 verkauft und tritt sie diese an A ab, der ihr dafür 21.000 € zahlt. Als A den Bauträger anschreibt, stellt sich heraus, dass die Forderung schon vor dem Verkauf durch eine wirksame Aufrechnung erloschen war; D hatte das übersehen. A verlangt seine 21.000 € zurück.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Auf den Kauf einer Forderung sind die Vorschriften über den Kauf von Sachen entsprechend anzuwenden (§ 453 I 1 BGB).

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    D haftet dafür, dass die Forderung besteht, nicht dafür, dass der Bauträger zahlen kann.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    A braucht für den Rücktritt eine Frist, die er D zur Verschaffung der Forderung setzen müsste.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Kosten der Begründung und Übertragung des Rechts trägt nach § 448 I BGB der Käufer.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Beim Erwerb sämtlicher Geschäftsanteile werden die Eigenschaften des dahinterstehenden Unternehmens zur Beschaffenheit des gekauften Rechts.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Beim Verbrauchervertrag über den Verkauf digitaler Inhalte sind die §§ 434 bis 442 BGB nicht anzuwenden (§ 453 I 2 Nr. 2 BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Schuldrecht BT weiterlesen.

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