Die fehlende Null

BGB AT · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

V handelt mit Laborgeräten. Am Montag tippt sie K ein Angebot über ein gebrauchtes Mikroskop; im Brief steht 740 €, gemeint waren 7.400 €. K nimmt sofort an; am Mittwoch bemerkt V die fehlende Null und sagt K, zu diesem Preis liefere sie nicht.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Zwischen V und K ist zunächst ein Kaufvertrag über 740 € zustande gekommen (§§ 145, 147 II BGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    V unterlag einem Inhaltsirrtum (§ 119 I Fall 1 BGB) und nicht einem Erklärungsirrtum (§ 119 I Fall 2 BGB).

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Anfechtung setzt zusätzlich voraus, dass V bei Kenntnis der Sachlage so nicht angeboten hätte (§ 119 I BGB).

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Vs Anruf genügt als Anfechtungserklärung, obwohl das Wort „anfechten“ darin nicht fällt (§ 143 I BGB).

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Weil V zwei Tage bis zu ihrem Anruf verstreichen ließ, ist die Anfechtung nicht mehr unverzüglich (§§ 121 I 1, 119 I BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im BGB AT weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema