Die angefochtene Hebebühne

Bereicherungsrecht / GoA · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

K kauft bei V eine Hebebühne für 16.000 € und weist ihre Bank B an, den Betrag an V zu überweisen. Das Geld fließt von B an V. Später ficht K den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung an. V meint, Geld habe er nur von B erhalten.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    In der einen Überweisung stecken zwei Leistungen: B leistet an K, und K leistet an V.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Rechtsgrund fehlt allein im Valutaverhältnis zwischen K und V, weil nur der Kaufvertrag angefochten ist.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    B kann die 16.000 € von V nach § 812 I 1 Alt. 2 BGB herausverlangen, weil das Geld bei V liegt.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    K kann von V die 16.000 € nach § 812 I 1 Alt. 1 BGB verlangen, obwohl das Geld von B kam.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    B verliert den Aufwendungsersatzanspruch gegen K (§ 675c I BGB iVm § 670 BGB), weil der Kaufvertrag nichtig ist.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Bereicherungsrecht / GoA weiterlesen.

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