Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen
Waltraud verteilt 2011 per eigenhändigem Testament ihr gesamtes Vermögen: Das Haus (260.000 €) soll Nichte Ilva erhalten, die Wertpapiere (130.000 €) Patensohn Jorin. Quoten nennt sie nicht. 2018 erbt Waltraud überraschend einen Waldbesitz im Wert von 900.000 €, ändert das Testament aber bis zu ihrem Tod im Jahr 2026 nicht mehr. Ihr zerstrittener Vetter meldet als einziger gesetzlicher Verwandter Ansprüche auf den Wald an.
Waltraud hat in ihrem eigenhändigen Testament das Haus (260.000 €) der Nichte Ilva und die Wertpapiere (130.000 €) dem Patensohn Jorin zugewendet; in der Nennung einzelner Gegenstände liegt rechtlich lediglich eine bloße Vermächtnisanordnung (§ 2087 BGB).
Die Erbquoten von Ilva und Jorin bestimmen sich nach dem Wertverhältnis der zugewandten Gegenstände bei Testamentserrichtung und betragen 2/3 zu 1/3.
Bezüglich des nachträglich erworbenen Waldbesitzes tritt hinsichtlich der Quoten die gesetzliche Erbfolge zugunsten des Vetters ein.
Dem Vetter steht als einzigem Verwandten wenigstens ein Pflichtteilsanspruch bezüglich des Waldbesitzes zu.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.