Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Die K-GmbH mit Sitz in Regensburg verlangt von B, der in Hamburg wohnt, 7.400,00 EUR aus einer Lieferung. Ihr Anwalt reicht den Mahnantrag beim Amtsgericht Hamburg ein und bezeichnet als Gericht des streitigen Verfahrens das Landgericht Regensburg. Bearbeitet wird maschinell.
Hätte die K-GmbH ihren Sitz in Salzburg und im Inland keinen allgemeinen Gerichtsstand, wäre das Amtsgericht Wedding in Berlin ausschließlich zuständig.
§ 689 Abs. 1 ZPO besteht aus einem Satz; dass maschinell bearbeitet werden darf, folgt erst aus der Ermächtigung des Absatzes 3.
Dass bei 7.400,00 EUR nicht das Landgericht, sondern das Amtsgericht Streitgericht wäre, hindert den Erlass des Mahnbescheids nicht.
§ 692 Abs. 1 ZPO zählt sechs Nummern auf; die Aufforderung mit der Zweiwochenfrist steht in Nummer 3, der Hinweis auf die fehlende Prüfung in Nummer 2.
Der Antrag muss die Erklärung enthalten, dass der Anspruch nicht von einer Gegenleistung abhängt oder dass die Gegenleistung erbracht ist.
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