Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen
Examensklassiker · Rechenfall
Die verwitwete E gibt K1 2017 40.000 € für die Praxisgründung, „auf den Pflichtteil anzurechnen“. 2020 stattet sie K2 zur Hochzeit mit 20.000 € aus, ohne weitere Bestimmung. E stirbt 2026; Alleinerbin ist ihre Tochter K3, der Nachlass beträgt 240.000 €, K1 und K2 sind enterbt.
Die Anrechnungsbestimmung war wirksam, obwohl sie nicht notariell beurkundet wurde (§ 2315 I BGB).
Die 20.000 € an K2 bleiben außer Betracht, weil E keine Ausgleichung angeordnet hat (§ 2050 I BGB).
Nach Ausgleichung stehen K1 30.000 € und K2 40.000 € zu (§ 2316 I 1 BGB).
Von K1s Pflichtteil sind die vollen 40.000 € abzuziehen; er geht damit leer aus (§ 2315 II 1 BGB).
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.
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