Zwei Wochen nach der Aufforderung

BGB AT · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

A ist 15 und kauft bei R ein Cello für 420 €, zahlbar später; R gibt es ihr mit. Am 29. April 2026 sagt As Mutter zu ihr: „Von mir aus, behalt es.“ Tags darauf geht ihr Rs Aufforderung zu, sich zur Genehmigung zu erklären.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Kaufvertrag ist ohne vorherige Zustimmung der Mutter schwebend unwirksam (§§ 107, 108 I BGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Satz „Von mir aus, behalt es“ hätte als stillschweigende Genehmigung genügt (§§ 184 I, 182 I, II BGB).

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Genehmigung der Mutter bleibt wirksam, nachdem R sie zur Erklärung aufgefordert hat (§§ 108 II 1, 182 I BGB).

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Schweigt die Mutter bis zum Ablauf dieser Frist, gilt die Genehmigung als erteilt (§ 108 II 2 BGB).

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    A kann den Vertrag nach endgültiger Verweigerung mit Eintritt der Volljährigkeit noch selbst genehmigen (§ 108 III BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im BGB AT weiterlesen.

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