Zwanzig Prozent für die Dreizehnjährige

Handels- und Gesellschaftsrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Eheleute A und O führen als Gesellschafter eine Tischlerei in der Rechtsform der offenen Handelsgesellschaft. Durch geänderten Gesellschaftsvertrag nehmen sie ihre dreizehnjährige Tochter T mit 20 Prozent auf. Für T handeln beide Eltern, das Familiengericht wird nicht eingeschaltet. Ein Beitrag von 15.000 € bleibt offen.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Beitritt ist für T nicht lediglich rechtlich vorteilhaft, weil ihm die Haftung aus § 126 S. 1 HGB folgt (§ 107 BGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Ausschluss von A und O von der Vertretung ihrer Tochter folgt allein aus § 181 BGB (§ 1629 I 2 BGB).

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    T braucht für den Beitritt einen vom Familiengericht bestellten Pfleger (§ 1809 I 1, II BGB).

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der Gesellschaftsvertrag bedarf zusätzlich der Genehmigung des Familiengerichts (§ 1643 I BGB iVm § 1852 Nr. 2 BGB).

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Gesellschaft kann von T Zahlung des Beitrags von 15.000 € verlangen (§ 705 I BGB iVm § 105 III HGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Handels- und Gesellschaftsrecht weiterlesen.

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