Vierzig Tonnen ohne Maß

Handels- und Gesellschaftsrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die O-GmbH verkauft der K e.K. 40 Tonnen Winkelprofile; K darf bis zum 30. April die Maße bestimmen. K meldet sich nicht. O mahnt am 5. Mai, wählt am 12. selbst eine Spezifikation, teilt sie K mit und setzt zwei Wochen Frist für eine andere Bestimmung. K schweigt; O liefert danach.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    K schuldete die Bestimmung der Maße als Pflicht, nicht bloß als Obliegenheit (§ 375 I HGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    O durfte die Bestimmung selbst vornehmen, ohne dass K mit ihr in Verzug war (§ 375 II 1 HGB).

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Mitteilung und Fristsetzung nach § 375 II 2 HGB sind hier beide erfolgt und die Frist angemessen.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Nach fruchtlosem Fristablauf bleiben O nur der Schadensersatz statt der Leistung und der Rücktritt (§ 375 II 1 HGB).

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    O kann von K Zahlung des Kaufpreises für die gelieferten Profile verlangen (§ 433 II BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Handels- und Gesellschaftsrecht weiterlesen.

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