Verbilligte Vermietung an Angehörige (§ 21 II EStG)

Steuerrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Sophie vermietet eine Eigentumswohnung dauerhaft an ihre Tochter. Die vereinbarte Miete beträgt dabei genau 60 % der ortsüblichen Marktmiete.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Sophie vermietet ihrer Tochter dauerhaft eine Eigentumswohnung zu 60 % der ortsüblichen Marktmiete; jede Miete unter 100 % der ortsüblichen Miete führt zwingend zu einer teilweise unentgeltlichen Überlassung und damit stets zur sofortigen Aufteilung der Werbungskosten.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Das Entgelt von 60 % liegt im Korridor zwischen 50 % und unter 66 %, weshalb nach § 21 Abs. 2 Satz 2 EStG eine Totalüberschussprognose für die Einkünfteerzielungsabsicht anzustellen ist.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Fällt die im Rahmen des § 21 Abs. 2 Satz 2 EStG anzustellende Totalüberschussprognose positiv aus, sind die Werbungskosten in voller Höhe abziehbar.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Erweist sich die Totalüberschussprognose als negativ, sind die Werbungskosten unabhängig davon dennoch ungekürzt abziehbar.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Steuerrecht weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema