Rückforderungsrecht als Genehmigungsgrund beim Grundstückserwerb (§ 1643 BGB)

Kautelarrecht · Vertragsgestaltung · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Eine Mutter möchte ihrem minderjährigen Sohn ein vermietetes Grundstück übertragen. Dabei behält sie sich ein Wohnungsrecht sowie ein Rückforderungsrecht vor und das Grundstück soll mit einer Grundschuld belastet werden.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Mutter kann ihren minderjährigen Sohn bei dem Grundstücksübertragungsvertrag uneingeschränkt gesetzlich vertreten.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Übertragung des vermieteten Grundstücks unter Vorbehalt eines Rückforderungsrechts ist für den Sohn lediglich rechtlich vorteilhaft.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Der schlichte unentgeltliche Erwerb eines gewöhnlichen Grundbesitzes bedarf nach dem Gesetz keiner familiengerichtlichen Genehmigung.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Das vorbehaltene Rückforderungsrecht macht eine familiengerichtliche Genehmigung erforderlich, da sich das Kind zur Rückübertragung verpflichtet.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Belastung des dem Sohn übertragenen Grundstücks mit einer Grundschuld ist eine Verfügung über das Grundstück und fällt damit grundsätzlich unter das Genehmigungserfordernis.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Kautelarrecht · Vertragsgestaltung weiterlesen.

Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.

Weiter im Thema