Liebhaberei im Steuerrecht

Steuerrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 4 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Hanna betreibt seit Jahren ein Gestüt mit durchgehend hohen Verlusten, ohne dass ein Totalgewinn zu erwarten ist. Sie möchte diese Verluste nun mit ihren übrigen Einkünften steuerlich verrechnen.

  1. Aussage 1 von 4 · Richtig oder falsch?

    Für die steuerliche Berücksichtigung von Verlusten ist das ungeschriebene Tatbestandsmerkmal der Einkunftserzielungsabsicht erforderlich.

  2. Aussage 2 von 4 · Richtig oder falsch?

    Hannas subjektiver Wunsch, mit ihrem seit Jahren verlustbringenden Gestüt Gewinne zu erzielen, genügt allein stets als rechtlich hinreichender Nachweis der Einkunftserzielungsabsicht.

  3. Aussage 3 von 4 · Richtig oder falsch?

    Fehlt die Absicht zur Erzielung eines Totalgewinns und liegt eine steuerlich unbeachtliche Neigungstätigkeit vor, spricht man von Liebhaberei.

  4. Aussage 4 von 4 · Richtig oder falsch?

    Hannas Verluste aus dem Gestüt können problemlos mit ihren anderen positiven Einkünften ausgeglichen werden.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Steuerrecht weiterlesen.

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