Große Hunde und das Bewegungsbedürfnis

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Gemeinde G beschließt am Dienstag, dem 17. März 2026, eine Verordnung, die im gesamten Gemeindegebiet und rund um die Uhr einen Leinenzwang für alle Hunde anordnet; Auslaufflächen sieht sie nicht vor. Der Nachbar N beschwert sich außerdem über einen Hund, der wiederholt seine Beete zerstört. Der Halter H hält einen Hund einer Rasse, die in der Verordnung des Staatsministeriums genannt ist.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Art. 18 I 1 LStVG trägt eine Verordnung nicht, die im gesamten Gemeindegebiet einen Leinenzwang für alle Hunde anordnet.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ein flächendeckender Leinenzwang ohne Auslaufflächen verstößt zudem gegen den zweiten Satz des Absatzes 1.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Weil das Eigentum in Art. 7 II Nr. 3 LStVG nicht steht, kann G gegen die Zerstörung der Beete nichts anordnen.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Für die Verordnung nach Absatz 1 genügt die abstrakte Gefahr; die Anordnung nach Absatz 2 verlangt die konkrete.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Weil der Hund des H einer in der Verordnung genannten Rasse angehört, steht seine Kampfhundeigenschaft fest.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Erlaubnis für die Haltung eines Kampfhundes erteilt nach dem Gesetz die Gemeinde und nicht das Landratsamt.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

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