Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Egbert Hallwachs stirbt im Januar 2026; seine Kinder Ilka, Merten und Fenja erben zu je einem Drittel. Zum Nachlass gehört eine Forderung über 9.400 € gegen den Handwerksbetrieb Struckmeier, der eine bezahlte Heizungsanlage nie eingebaut hat. Die Klage wird im Rubrum als „Erbengemeinschaft nach Egbert Hallwachs, vertreten durch Ilka Hallwachs“ erhoben. Struckmeier rügt die fehlende Parteifähigkeit.
Die Erbengemeinschaft ist selbst rechts- und parteifähig und kann daher unter dieser Bezeichnung klagen.
Die 2024 neu gefasste Regelung zur rechtsfähigen Gesellschaft in § 705 II BGB lässt sich auf die Erbengemeinschaft übertragen.
Partei des Prozesses sind die drei Miterben, weil § 50 ZPO die Parteifähigkeit an die Rechtsfähigkeit knüpft.
Weil das Rubrum die Erbengemeinschaft statt der Miterben nennt, muss das Gericht die Klage als unzulässig abweisen.
Ilka könnte die 9.400 € auch allein einklagen, müsste dann aber Leistung an alle Miterben verlangen.
Für die Klage über 9.400 € ist das Amtsgericht sachlich zuständig.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.