Bereicherungsrecht / GoA · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen
S komponiert Musik für Werbung. Die Fahrschulkette F unterlegt ihren Werbefilm ein Jahr lang mit einem seiner Stücke, das eine Mitarbeiterin auf einer Musikplattform gefunden hat. Der Markt zahlt für eine solche Nutzung 7.500 €; die Kampagne bringt F nachweislich 46.000 € zusätzlichen Deckungsbeitrag.
Die Lizenzanalogie ist keine Anspruchsgrundlage, sondern eine Methode, den Wert im Sinne des § 818 II BGB zu beziffern.
Für die Bemessung zählen Nutzungsart, räumliche und zeitliche Reichweite, Ausschließlichkeit, Bekanntheit und der übliche Tarif des Marktes.
S kann über die 7.500 € hinaus den auf die Nutzung entfallenden Deckungsbeitrag von 46.000 € herausverlangen.
Zu dem nach § 818 II BGB geschuldeten Marktpreis tritt ein Zuschlag hinzu, weil F das Stück ohne Anfrage genutzt hat.
Hätte die Kampagne F Verluste gebracht, schuldete F gleichwohl 7.500 € (§ 818 II, III BGB).
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Bereicherungsrecht / GoA weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe Tiefenkorrektur, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.