Ein Jahr Musik unter dem Werbefilm

Bereicherungsrecht / GoA · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

S komponiert Musik für Werbung. Die Fahrschulkette F unterlegt ihren Werbefilm ein Jahr lang mit einem seiner Stücke, das eine Mitarbeiterin auf einer Musikplattform gefunden hat. Der Markt zahlt für eine solche Nutzung 7.500 €; die Kampagne bringt F nachweislich 46.000 € zusätzlichen Deckungsbeitrag.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Lizenzanalogie ist keine Anspruchsgrundlage, sondern eine Methode, den Wert im Sinne des § 818 II BGB zu beziffern.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Für die Bemessung zählen Nutzungsart, räumliche und zeitliche Reichweite, Ausschließlichkeit, Bekanntheit und der übliche Tarif des Marktes.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    S kann über die 7.500 € hinaus den auf die Nutzung entfallenden Deckungsbeitrag von 46.000 € herausverlangen.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Zu dem nach § 818 II BGB geschuldeten Marktpreis tritt ein Zuschlag hinzu, weil F das Stück ohne Anfrage genutzt hat.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Hätte die Kampagne F Verluste gebracht, schuldete F gleichwohl 7.500 € (§ 818 II, III BGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Bereicherungsrecht / GoA weiterlesen.

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