Drei Stufen, und keine heißt Rechtmäßigkeit

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Gemeinde G hat A mit Bescheid vom 12. Januar 2026 aufgegeben, eine Ablagerung zu beseitigen; der Bescheid ist bestandskräftig, A hat nichts getan. Er hält die Anordnung für materiell rechtswidrig, weil Art. 7 II Nr. 3 LStVG sie nicht getragen habe, und beruft sich darauf, dass G ihm am 3. März 2026 Fristverlängerung bis zum 30. April 2026 bewilligt hat. G will am 20. März 2026 ein Zwangsgeld androhen.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Was die Vollstreckung vom Grundverwaltungsakt verlangt, ist seine Vollstreckbarkeit — und die hat drei alternative Gründe.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Wäre der Bescheid nichtig, bliebe er gleichwohl vollstreckbar, weil Art. 19 I BayVwZVG nur die Unanfechtbarkeit verlangt.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Neben Absatz 1 steht Absatz 2 des Art. 19 BayVwZVG, und er verlangt etwas Eigenes, das G am 20. März 2026 noch fehlt.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Über den Einwand des A, die Anordnung sei von Anfang an rechtswidrig gewesen, entscheidet nach Art. 21 BayVwZVG die Anordnungsbehörde.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Auf der Kostenebene kommt die Rechtswidrigkeit der Anordnung zurück, obwohl sie bestandskräftig ist.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Vollstreckt wird durch die Anordnungsbehörde selbst; die Kreisverwaltungsbehörde wird es erst auf Ersuchen.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

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