Erbrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Konstanze Petrusch lebte sieben Jahre mit ihrem Lebensgefährten Alwin Kroeger in dessen Haus in Minden, führte mit Vollmacht seine Bankgeschäfte, bezahlte Handwerker und verkaufte zwei Gemälde für ihn. Nach Kroegers Tod im März 2026 erben seine beiden Söhne; auf dem Konto fehlen 63.000 €. Petrusch meint, sie sei „nicht Erbin und schulde daher gar nichts“, und legt nichts offen.
Der Auskunftsanspruch der Söhne gegen Petrusch scheitert daran, dass sie weder Erbin war noch mit dem Erblasser verheiratet oder verwandt.
Petrusch muss Auskunft darüber erteilen, welche erbschaftlichen Geschäfte sie geführt hat und was ihr über den Verbleib der Erbschaftsgegenstände bekannt ist.
Bestehen Anlass zu Zweifeln an der Vollständigkeit der Auskunft, können die Söhne zusätzlich die eidesstattliche Versicherung verlangen.
Weil die Söhne die Höhe der Zahlung noch nicht beziffern können, müssen sie zunächst getrennt auf Auskunft klagen und erst nach Rechtskraft eine neue Zahlungsklage erheben.
Der Streitwert der Stufenklage bemisst sich nach der Summe aller drei verbundenen Ansprüche.
Neben § 2028 BGB können sich die Söhne auf Rechenschaft und Herausgabe aus dem Auftragsverhältnis stützen, das der Vollmacht zugrunde lag.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Erbrecht weiterlesen.
Erst ausprobieren? Auf der Startseite steht eine Aufgabe ohne Konto — du schreibst deine Lösung hin, und dieselbe KI, die drinnen korrigiert, liest sie gegen die Musterlösung.