Die Eintragung, die die Kaufmannseigenschaft schafft

Handels- und Gesellschaftsrecht · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Die Buchbinderin M arbeitet allein und setzt 72.000 € im Jahr um. Weil sie mit Verlagen ins Geschäft kommen will, lässt sie im Januar die Firma „M Buchbinderei e.K.“ in das Handelsregister eintragen. Im März verspricht sie einem Verlag im Betrieb eine Vertragsstrafe von 3.000 € und verfällt in sie.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    M ist keine Istkauffrau, weil ihr Betrieb keinen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert (§ 1 II HGB).

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Eintragung der Firma macht das Unternehmen der M zum Handelsgewerbe (§ 2 S. 1 HGB).

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Eintragung wirkt hier konstitutiv; bei § 1 I HGB wäre sie nur deklaratorisch (§ 29 HGB).

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    § 2 HGB wird als „§ 2 I HGB“ zitiert, weil das Wahlrecht in einem zweiten Absatz steht.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    M kann die Herabsetzung der Vertragsstrafe verlangen (§ 343 I 1 BGB, § 348 HGB).

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Handels- und Gesellschaftsrecht weiterlesen.

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