Der Umgang mit Asservaten und Mitteilungen

Strafrecht II · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 5 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Nach Anklageerhebung wegen Trunkenheit im Verkehr muss die Staatsanwaltschaft in ihrer Schlussverfügung über sichergestellte Gegenstände, behördliche Mitteilungen und interne Aktenwege entscheiden. Dabei sind genaue Vorgaben nach der MiStra und der StPO zu beachten.

  1. Aussage 1 von 5 · Richtig oder falsch?

    Die Mitteilungen in Strafsachen (MiStra) stellen selbst eine eigenständige gesetzliche Ermächtigungsgrundlage für die Datenübermittlung dar.

  2. Aussage 2 von 5 · Richtig oder falsch?

    Eine Mitteilung nach MiStra Nr. 11 an die ermittelnde Polizei über den Verfahrensausgang ist in der Regel veranlasst.

  3. Aussage 3 von 5 · Richtig oder falsch?

    Ein sichergestellter Führerschein verbleibt nach vorläufiger Entziehung der Fahrerlaubnis bei der Akte oder in der Verwahrung, solange er als Beweismittel benötigt wird.

  4. Aussage 4 von 5 · Richtig oder falsch?

    Das für das Verfahren unbrauchbare Mobiltelefon kann direkt an den Beschuldigten gegen Empfangsbekenntnis herausgegeben werden.

  5. Aussage 5 von 5 · Richtig oder falsch?

    Interne Verfügungen wie das Abtragen der Zählkarte oder die Anlage einer Handakte gehören an den Anfang der Schlussverfügung.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Strafrecht II weiterlesen.

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