Der Reisebus auf der Talbrücke

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Ein Reiseunternehmen hält einen Fernbus und befördert damit entgeltlich und geschäftsmäßig Fahrgäste. Auf einer Talbrücke gerät der Bus bei Seitenwind ins Schlingern und kippt um; alle dreißig beförderten Fahrgäste werden verletzt, die Ansprüche summieren sich auf 17,4 Millionen Euro. Ein Verschulden ist nicht nachzuweisen.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Halterin haftet aus § 7 I StVG zunächst nur bis zu fünf Millionen Euro (§ 12 I 1 Nr. 1 StVG).

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Weil mehr als acht beförderte Personen verletzt sind, erhöht sich der Betrag um 600.000 Euro für jede weitere Person.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Ein neben dem Bus verletzter Passant zählt für die Erhöhung nach § 12 I 1 Nr. 1 StVG mit.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die Sachschadensgrenze von einer Million Euro besteht neben der Personenschadensgrenze und wird nicht mit ihr zusammengerechnet.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Beruht der Schaden auf der Verwendung einer automatisierten Fahrfunktion (§ 1a StVG), verdoppeln sich beide Höchstbeträge.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Für die höheren Beträge des § 12 I 1 StVG genügt, dass das Fahrzeug mit einer automatisierten Fahrfunktion ausgestattet ist.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

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