Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen
Ein Reiseunternehmen hält einen Fernbus und befördert damit entgeltlich und geschäftsmäßig Fahrgäste. Auf einer Talbrücke gerät der Bus bei Seitenwind ins Schlingern und kippt um; alle dreißig beförderten Fahrgäste werden verletzt, die Ansprüche summieren sich auf 17,4 Millionen Euro. Ein Verschulden ist nicht nachzuweisen.
Die Halterin haftet aus § 7 I StVG zunächst nur bis zu fünf Millionen Euro (§ 12 I 1 Nr. 1 StVG).
Weil mehr als acht beförderte Personen verletzt sind, erhöht sich der Betrag um 600.000 Euro für jede weitere Person.
Ein neben dem Bus verletzter Passant zählt für die Erhöhung nach § 12 I 1 Nr. 1 StVG mit.
Die Sachschadensgrenze von einer Million Euro besteht neben der Personenschadensgrenze und wird nicht mit ihr zusammengerechnet.
Beruht der Schaden auf der Verwendung einer automatisierten Fahrfunktion (§ 1a StVG), verdoppeln sich beide Höchstbeträge.
Für die höheren Beträge des § 12 I 1 StVG genügt, dass das Fahrzeug mit einer automatisierten Fahrfunktion ausgestattet ist.
Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.
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