Der Laminatboden und die Grenzen des Gesetzes

Lehrstoff · Übungsfall aus ALEX – Tutor · 6 Aussagen zu beurteilen

Der Sachverhalt

Y kauft eine Waschmaschine der Haustechnik-GmbH O für ihre Wohnung. Ein zu schwach ausgelegtes Kupplungsstück am Zulaufschlauch reißt. Das Wasser durchweicht den Laminatboden, Erneuerung 3.100 Euro. Die Waschmaschine selbst ist mit 620 Euro Reparaturkosten beschädigt.

  1. Aussage 1 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Laminatboden erfüllt die Voraussetzungen des § 1 I 2 ProdHaftG als andere, privat genutzte Sache.

  2. Aussage 2 von 6 · Richtig oder falsch?

    Weil der Schaden 500 Euro übersteigt, bekommt Y die vollen 3.100 Euro für den Boden.

  3. Aussage 3 von 6 · Richtig oder falsch?

    Die 620 Euro an der Waschmaschine ersetzt das Gesetz, weil auch sie in Ys Eigentum steht.

  4. Aussage 4 von 6 · Richtig oder falsch?

    Bei einem Mitverschulden wird erst nach § 6 I ProdHaftG gekürzt und dann die Selbstbeteiligung abgezogen.

  5. Aussage 5 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Höchstbetrag des § 10 I ProdHaftG von 85 Millionen Euro gilt für jeden Geschädigten gesondert.

  6. Aussage 6 von 6 · Richtig oder falsch?

    Der Anspruch aus § 1 I ProdHaftG erlischt zehn Jahre nach dem Inverkehrbringen des Produkts, auch wenn die Verjährung noch läuft.

Dieser Fall steht frei. Was ein Konto hinzufügt, ist der Rhythmus: Eine Aussage, die du nicht getroffen hast, holt dir ALEX nach der Vergessenskurve zurück — mit Sachverhalt und allen Aussagen, so wie er hier steht. Was danebenging, steht abends im Fehlerprotokoll, mit dem Beleg daneben. Kostenlos anmelden oder erst im Lehrstoff weiterlesen.

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